Juniorsportler des Jahres in Düsseldorf

Seit über 40 Jahren zeichnet die Deutsche Sporthilfe jährlich den „Juniorsportler des Jahres“ aus. Am vergangenen Samstag wurde der Titel bei der Verleihung in Düsseldorf an die 17-jährige Ruderin Alexandra Föster übergeben. Die DFL Stiftung begleitete die Veranstaltung als Partner der Athletenverabschiedung.

Rund 27.000 Sportfans hatten die Junioren-Weltmeisterin Alexandra Föster bei der öffentlichen Online-Wahl unter fünf Finalisten zum „Juniorsportler des Jahres“ 2019 gewählt. Verkündet wurde die Siegerin bei der Abendveranstaltung in Düsseldorf von Niklas Kaul. Er ist ein gutes Beispiel für die besondere Bedeutung der Auszeichnung: Der 21-jährige Zehnkämpfer wurde 2017 selbst zum „Juniorsportler des Jahres“ gewählt. Vor wenigen Wochen kürte er sich in Doha zum jüngsten Weltmeister der Geschichte. Er ist einer von aktuell 212 Talenten, die über die Nachwuchselite-Förderung von der DFL Stiftung unterstützt werden. Zuletzt stand er auch für die Kampagne „Seite an Seite“ der DFL Stiftung neben Bundesliga-Stars wie Manuel Neuer und Mario Götze vor der Kamera. 

In der Mannschaftswertung wurden die von der DFL Stiftung geförderten Bahnrad-Juniorinnen ausgezeichnet, die im vergangenen Jahr in der Besetzung Lea Sophie Friedrich (19), Emma Götz (19) und Alessa-Catriona Pröpster (18) den Titel im Teamsprint bei den Junioren-Weltmeisterschaften holten. Para-Leichtathlet Léon Schäfer (22) und die gehörlose Badmintonspielerin Finja Rosendahl (16) wurden im Behinderten- und Gehörlosensport geehrt.

Die Preisträger und Kandidaten (v.l.n.r): Finja Rosendahl (Gehörlosensport), Jana Fischer (Kandidatin Einzelwertung), Julian Schmid (Kandidat Einzelwertung), Alexandra Föster (Gewinnerin Einzelwertung), Genc Rama (Deutsche Post), Felix Keisinger (Kandidat Einzelwertung), Léon Schäfer (Behindertensport), Emma Götz (Mannschaft des Jahres), Lukas Mann (Kandidat Einzelwertung), Alessa-Catriona Pröpster (Mannschaft des Jahres), Dr. Michael Ilgner (Vorstandsvorsitzender Deutsche Sporthilfe).

Neben der Auszeichnung der Juniorsportler wurden bei der Verleihung in Düsseldorf auch diejenigen verabschiedet, die im vergangenen Jahr ihre sportliche Karriere beendet haben. 25 deutsche Top-Athletinnen und -Athleten, darunter die ehemals von der DFL Stiftung geförderten Olympiasiegerinnen und -sieger Stephanie Beckert (Eisschnelllauf), Robert Behling (Slalom-Kanute) und Miriam Welte (Bahnrad) sowie Stiftungskuratorin Britta Heidemann (Fechten) erfuhren am Samstag auf der Bühne nochmals besondere Aufmerksamkeit. Unter dem Motto „Danke 2019“ würdigten die Deutsche Sporthilfe und die DFL Stiftung ihre herausragenden Leistungen und übergaben symbolisch einen Staffelstab für den Übergang in die zweite, berufliche Karriere. Die DFL Stiftung begleitet die Athletenverabschiedung in diesem Jahr zum vierten Mal als Partner.

25 Top-Athleten bekamen symbolisch einen Staffelstab für den Übergang in ihre zweite, berufliche Karriere überreicht.
Die ehemalige Bahnradsprinterin Miriam Welte macht ein Selfie mit allen verabschiedeten Athleten.

Fotonachweis: Deutsche Sporthilfe/picture alliance

mhadamzik

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