„Jugend – Trainer – STÄRKEN“ in Dortmund

Auch in Dortmund fiel der Startschuss für das Projekt „Jugend – Trainer – STÄRKEN“. Gefördert wird das Projekt von der DFL Stiftung und der Robert Bosch Stiftung. 

Nach dem in Frankfurt und Bielefeld bereits die ersten Gruppen zusammen kamen, trafen sich nun zwölf Nachwuchstrainer der Dortmunder Amateurvereine – ASC Dortmund 09, SV Brackel 06, SF Brackel 61 und Wambeler SV – und zwei Jugendtrainer aus dem BVB-Nachwuchs im Nachwuchsleistungszentrum von Borussia Dortmund.

Auftakt des gemeinsamen Projekts in Dortmund bildete der erste Workshop zum Thema „Teambuilding“. Gestartet wurde dabei mit einem Kennenlernspiel, bei dem sich die Teilnehmer im Speeddating austauschen konnten. Der Grund dafür? „Wir werden jetzt zwei Jahre miteinander arbeiten. Dafür ist es wichtig, dass auch wir uns zunächst kennenlernen, um ein ‚Team‘ zu werden. Außerdem ist es immer gut, dasselbe durchzumachen und auszuprobieren, was wir dann auch unseren Jugendlichen antun.“, so Lea Lo Forte, Pädagogin beim BVB, dazu.

Durch den gemeinsamen Austausch erarbeiteten die Jugendtrainer Ideen und Methoden für ein gutes Ankommen und Kennenlernen in der Mannschaft. Dafür musste definiert werden, wann ein Team ein funktionierendes Team ist und welche Faktoren dafür notwendig sind. Auch ihre Rolle als Trainer wurde dabei noch einmal kritisch reflektiert.

Eines wurde an diesem Abend allen klar: trotz aller Unterschiedlichkeiten der beteiligten Vereine gibt es bei allen Trainern schon viele gute Ideen und Maßnahmen, die Mannschaften zusammen zu führen. Die Trainer zeigten sich begeistert: „Wir haben viel darüber gelernt, wie wichtig die Förderung von Teamprozessen auch außerhalb des Platzes ist.“

Die Idee des Projekts: Proficlub und Amateur-Vereine übernehmen gemeinsam Verantwortung für die Jugendlichen ihrer Stadt. Dieses Ziel soll in einem zweijährigen Projektzeitraum in drei Phasen erreicht werden. Dazu sollen in der ersten Phase die Jugendtrainer durch verschiedene Workshops in ihren Kompetenzen gestärkt werden, welche sie dann als Multiplikatoren in ihre Vereine tragen können. In der zweiten Phase wird das Vereinsumfeld in Bewegung gebracht, um dann in der dritten Phase aktiv werden zu können. Da das Projekt als partizipativer und demokratiefördernder Prozess zu verstehen ist, entwickeln die Trainer selbst – je nach Bedürfnissen und Interessen der Vereine – Aktionsideen.

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