Internationale Wochen gegen Rassismus 2020

In unserem Sport stehen gegenseitiger Respekt, Fair Play und Solidarität an oberster Stelle. Deshalb unterstützen wir gemeinsam mit dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) und den Clubs der Bundesliga und der 2. Bundesliga auch in diesem Jahr die „Internationalen Wochen gegen Rassismus“, die vom 16. - 29. März 2020 stattfinden.

Wir rufen alle Fußballbegeisterten auf, rassistischen und anderen diskriminierenden Parolen entgegenzutreten. Fußball überwindet Grenzen, baut Brücken und verbindet Menschen – unabhängig von Religion, Herkunft, Hautfarbe, Geschlecht, sexueller Orientierung, Fähigkeit oder Behinderung. Wir stehen zusammen – gegen Rassismus und für 100% Menschenwürde. Denn ein bisschen Menschenwürde gibt es nicht.

Die diesjährigen „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ markieren das 25-jährige Bestehen der UN-Wochen gegen Rassismus und stehen unter dem Motto „Gesicht zeigen – Stimme erheben“.

Die „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ gehen auf einen Beschluss der Generalversammlung der Vereinten Nationen zurück. Sie erinnern an das „Massaker von Sharpeville“, bei dem die südafrikanische Polizei am 21. März 1960 im Township Sharpeville 69 friedlich Demonstrierende erschoss.

In Deutschland und ganz Europa finden jährlich mehrere tausend Veranstaltungen von Vereinen, Organisationen, Schulen, Religionsgemeinden und dem Sport statt, die öffentlichkeitswirksam Zeichen gegen Rassismus und für Menschenrechte und Frieden setzen. Zu den Internationalen Wochen gegen Rassismus 2019 wurden erstmals über 1.850 Veranstaltungen dokumentiert – so viel Engagement wie noch nie. Auch die Clubs der Bundesliga und 2. Bundesliga engagierten sich 2019 auf vielfältige Art und Weise für das gesellschaftliche Miteinander.

Aufgrund der gesundheitlichen Vorsorge im Zusammenhang mit der Ausbreitung des Coronavirus wurden die für 2020 ca. 3500 geplanten Veranstaltung abgesagt oder verschoben.  Das mindert jedoch in keinster Weise die Botschaft, die im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus gesendet wird und die die DFL Stiftung bereits seit 2009 unterstützt.

„Gesicht zeigen – Stimme erheben“ – das geht auch online. Weitere Informationen dazu gibt es hier.

 

mhadamzik

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