Vier Geflüchtete, vier Schicksale

Das seit 2015 existierende Programm "Willkommen im Fußball" zählt mittlerweile bundesweit 23 Willkommensbündnisse, die wöchentlich mehr als 65 Fußball-, Sprach- und weitere Integrationsangebote für mehr als 800 junge Geflüchtete organisieren - unter ihnen auch vier junge Männer, die exemplarisch für den Erfolg des Projekts stehen.

Hisham aus dem Irak, Yazan und Alaa aus Syrien sowie Ibsa aus Äthiopien. Vier Geflüchtete, vier Schicksale. Für junge Menschen wie sie gibt es seit drei Jahren das Integrationsprojekt "Willkommen im Fußball". Das bundesweite Engagement für junge Geflüchtete ist ein Programm der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung. Die DFL Stiftung hat es initiiert und fördert gemeinsam mit der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration. 

In vier bewegenden Filmen erzählen die Protagonisten von ihrem langen Weg nach Deutschland, ihren Hoffnungen und Ängsten und davon, wie ihnen "Willkommen im Fußball" geholfen hat, in unserer Gesellschaft anzukommen. Yazan, der mittlerweile mit einem Freiburger Studenten in einer WG wohnt und ein Lehramts-Studium begonnen hat oder Hisham, der durch das Engagement des SV Darmstadt 98 eine Ausbildung bei einem regionalen Fitnessstudio beginnen konnte, sind nur ein Teil der Erfolgsgeschichten, die "Willkommen im Fußball" in den letzten Jahren schreiben konnte. Neben offenen Trainingsangeboten oder regelmäßigen Fußballturnieren bietet "Willkommen im Fußball" Kultur-, Bildungs-, Qualifizierungs-, und Vernetzungsangebote an. Jungen Geflüchteten werden damit Chancen zur sozialen Integration sowie persönlichen Entfaltung eröffnet und gleichzeitig lokale Strukturen der Integrationsarbeit gefestigt.

Die Kurzfilme erzählen von den Geschichten der vier jungen Männer: 

Yazan Hoshmi (26 Jahre) aus Syrien:

Hisham Jameel (23 Jahre) aus dem Irak: 

Ibsa Hussen (21 Jahre) aus Äthiopien:

Alaa Shehabi (32 Jahre) aus Syrien: 

Bereits Ende 2014 kündigte die DFL Stiftung an, sich mit einem Projekt für die Integration junger Geflüchteter einzusetzen. Gemeinsam mit der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration fördert sie seit 2015 "Willkommen im Fußball". Im Rahmen des Projekts kooperieren Proficlubs, Amateurvereine und lokale Organisationen, die sich ebenfalls für Flüchtlinge einsetzen, um junge Geflüchtete bei ihrer Integration in die Gesellschaft zu unterstützen. Mittlerweile richtet sich der Fokus nicht mehr auf das Willkommenheißen, sondern auf das Ankommen. Die Geflüchteten erhalten zunehmend Sprach- und auch konkrete Qualifizierungsangebote und damit Hilfe zur Selbsthilfe. Sie werden dabei unterstützt, auf eigenen Beinen zu stehen und den Einstieg in die Berufstätigkeit zu schaffen.

Ein neuer Film zu "Willkommen im Fußball" gibt tiefe Einblicke in das Projekt:

Weitere Informationen zu "Willkommen im Fußball" finden Sie hier.

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