U21-Europameister Ridle Baku wird bundesweiter Botschafter von „Fußball trifft Kultur“

Der frischgebackene U21-Europameister Ridle Baku wird bundesweiter Botschafter von „Fußball trifft Kultur“. Mit dem 2007 von der LitCam gGmbH initiierten und seit 2012 von der DFL Stiftung geförderten integrativen Bildungsprogramm soll die Begeisterung für den Fußball als Lernmotivation genutzt werden, um Kindern aus benachteiligten Stadtteilen einen Zugang zu Sprache und Kultur zu ermöglichen.

An bundesweit 20 Standorten werden 32 Programmgruppen mit Kindern der Jahrgangsstufen 3 bis 6 in Kooperation mit lokalen Profifußballclubs gefördert. Dabei erhalten die Teilnehmenden über mindestens ein Schuljahr zwei Mal pro Woche 45 Minuten Fußballtraining und 45 Minuten Förderunterricht, meist mit dem Schwerpunkt Sprachförderung. Ergänzend regen kulturelle Events zum Perspektivwechsel an.

„Die soziale Kraft des Fußballs mit Förderunterricht zu verbinden – das finde ich klasse.” (Ridle Baku)

Ridle Baku freut sich, diesen Ansatz in Zukunft als bundesweiter Botschafter von „Fußball trifft Kultur“ aktiv unterstützen zu können: „Ich möchte Kindern helfen, die es vielleicht etwas schwerer haben. Als Karin Plötz von „Fußball trifft Kultur“ mit der Idee auf mich zukam, das Programm als Botschafter zu unterstützen, war ich sofort begeistert. Die soziale Kraft des Fußballs mit Förderunterricht zu verbinden – das finde ich klasse. Da möchte ich im Rahmen meiner Möglichkeiten helfen.“

In seiner Rolle als Botschafter des Programms wird Ridle Baku insbesondere als Vorbild für die Kinder fungieren. Darüber hinaus wird er sich in die inhaltliche Gestaltung des Programms einbringen. Sobald es die geltenden Corona-Regeln ermöglichen, möchte er die Programmgruppen in den Schulen und das große „Fußball trifft Kultur“-Abschlussturnier vor Ort unterstützen. Dabei ist es ihm besonders wichtig, den Fußball als verbindendes, integratives Element zu fördern: „Der Fußball hat eine einende Kraft. Wenn du auf den Platz gehst, ist es völlig egal, woher du kommst. Dann zählt nur das gemeinsame Ziel. Du musst lernen, dich in eine Gruppe zu integrieren und mit Niederlagen umzugehen. Ich glaube, man erlangt im Mannschaftssport viele soziale Kompetenzen, die einem auch außerhalb des Platzes sehr helfen.“

Hier geht es zum Interview mit Ridle Baku.

Fotonachweis: adidas

mhadamzik

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