Erfolgreicher Auftakt der inklusiven Turnierserie

Fußball verbindet – das konnten die Kinder und Jugendlichen mit und ohne Behinderung beim Auftakt der FußballFreunde-Cup Serie beim Hamburger SV hautnah erleben. 

Am vergangenen Samstag trafen sich rund 80 Fußballerinnen und Fußballer aus sieben Teams, um sich am Volksparkstadion in Hamburg im sportlichen Wettkampf miteinander messen zu können. Die Mannschaften gehörten den norddeutschen DFB-Landesverbänden an und wurden inklusiv gebildet, das heißt Kinder mit und ohne Handicap jagten gemeinsam dem runden Leder nach.

Bei den „Youngstars“ des SV Werder Bremen war der Jubel am Ende besonders groß. Aus den Händen von Dirk Fischer, dem Präsidenten des Hamburger Fußball-Verbandes, konnte die Mannschaft den Siegerpokal entgegennehmen. „Wenn ich in die strahlenden Kinderaugen schaue, dann weiß ich, dass das Turnier ein voller Erfolg war. Kinder mit und ohne Behinderung haben völlig selbstverständlich Seite an Seite gespielt. Die Veranstaltung zeigt einmal mehr, welchen Stellenwert der Fußball für die Inklusion behinderter Menschen hat“, resümiert Fischer.

Wer gewonnen hat, war letztlich zweitrangig. Alle waren glücklich, zufrieden und stolz auf ihre Leistung. Die Sieger genauso wie die Verlierer. „Bei den FußballFreunde-Cups stehen nicht der Leistungsgedanke, sondern die gemeinsame Freude und Begeisterung am Fußballspiel im Vordergrund“, beschreibt Nico Kempf, stellvertretender Geschäftsführer der Sepp-Herberger-Stiftung. „Behinderte und nicht behinderte Fußballerinnen und Fußballer spielen gemeinsam, sie respektieren sich, helfen sich gegenseitig und feiern gemeinsam ein großes Fußballfest“, so Kempf weiter.

Der Hamburger SV sorgte über seine Stiftung „Der Hamburger Weg“ für unvergessliche Erlebnisse bei den jungen Fußballern. So ließ der Besuch des Vereinsmaskottchens „Dino Hermann“ die Kinderherzen höherschlagen. Zudem konnten sich die Teams neben dem sportlichen Geschehen auf den Plätzen auf der HSV-Hüpfburg austoben oder sich im Torwandschießen messen. Bei der abschließenden Stadionführung lernten die Teams den Alltag der Profifußballer näher kennen und machten fleißig Erinnerungsfotos. „Unter dem Motto ‚Inklusion auf dem Hamburger Weg’ setzen wir uns seit der Gründung der HSV-Stiftung für das inklusive Miteinander von Kindern und Jugendlichen ein. Daher freuen wir uns, dass wir als Gastgeber des FußballFreunde-Cups Nord die diesjährige inklusive Turnierserie der DFB-Stiftung Sepp Herberger und der DFL Stiftung eröffnen durften“, betont Frank Wettstein, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der HSV Fußball AG und der HSV-Stiftung „Der Hamburger Weg“.

Das Fundament für die erfolgreiche Umsetzung der FußballFreunde-Cups bildet die Zusammenarbeit zwischen der DFB-Stiftung Sepp Herberger und der DFL Stiftung. Gemeinsam mit den DFB-Landesverbänden und den Proficlubs organisiert die Stiftungskooperation bundesweit fünf inklusive Fußballturniere, die auf den Vereinsanlagen der jeweiligen Bundesliga-Clubs ausgetragen werden. „Mit den fünf Turnieren des FußballFreunde-Cups schaffen wir einzigartige Momente für die Teilnehmenden mit und ohne Behinderung. Die inklusiven Fußballturniere sind Orte der Begegnung und daher optimal geeignet, um über den Sport das Miteinander von Menschen mit und ohne Handicap zu fördern“, skizziert Stefan Kiefer, Vorstandsvorsitzender der DFL Stiftung, die Projektidee.

Teilnehmende Mannschaften am FußballFreunde-Cup Nord: 

  • „Youngstars“ SV Werder Bremen (Bremen)
  • „HSV Blue Pitbulls 1“ (Hamburg)
  • „HSV Blue Pitbulls 2“ (Hamburg)
  • SV Eichede (Schleswig-Holstein)
  • SG Findorff (Bremen)
  • TSV Achim (Niedersachsen)
  • TuS Haren (Niedersachsen)

Die weiteren FußballFreunde-Cups finden am 9. Juni beim 1. FSV Mainz 05, am 16. Juni beim 1. FC Köln, am 23. Juni bei RB Leipzig und am 30. Juni bei der TSG 1899 Hoffenheim statt.

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