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TOGETHER!-Aktionsspieltag 2025/26 TOGETHER!-Aktionsspieltag: 1. FC Köln gegen VfL Borussia Mönchengladbach 2026. Credits: DFL/Getty Images/Pau Barrena

23.03.2026

TOGETHER!-Aktionsspieltag 2026: Deutscher Profifußball setzt starkes Zeichen für Zusammenhalt

Der TOGETHER!-Aktionsspieltag 2026 rund um den 27. Spieltag der Bundesliga und 2. Bundesliga hat erneut eindrucksvoll gezeigt, welche gesellschaftliche Kraft im deutschen Profifußball steckt. Unter dem Motto „TOGETHER! Stop Hate. Be a Team.“ setzten die 36 Proficlubs gemeinsam mit der DFL und der DFL Stiftung ein bundesweites Zeichen gegen Hass und Diskriminierung – in den Stadien, auf dem Platz und weit darüber hinaus. Im Zentrum des Spieltags stand die klare Botschaft: Respekt, Vielfalt und Zusammenhalt sind unverhandelbare Werte – im Fußball wie in der Gesellschaft.

Ein Spieltag voller sichtbarer Haltung

In allen Stadien der Bundesliga und 2. Bundesliga war die TOGETHER!-Kampagne unmittelbar erlebbar. Banner, LED-Banden, Auswechseltafeln, Kapitänsbinden und Stadiondurchsagen sorgten dafür, dass die Botschaft „TOGETHER! Stop Hate. Be a Team.“ präsent blieb.

Ein besonderes Highlight war der speziell gestaltete DERBYSTAR-Spielball mit TOGETHER!-Branding, der bei allen Partien zum Einsatz kam. Ergänzend liefen in ausgewählten Stadien Einlaufkinder in einem eigens entwickelten Sondertrikot auf, das gemeinsam mit dem Partner Derbystar umgesetzt wurde.

Auch digital wurde der Aktionsspieltag breit verlängert: Inhalte der Kampagne waren auf den Kanälen der Clubs, der DFL und zahlreicher Partner präsent und erreichten so Millionen Fans über klassische und digitale Medien hinweg.

Stimmen aus dem Profifußball: Deutliche Worte gegen Diskriminierung

Die Spieler der Bundesliga machten am Aktionswochenende deutlich, wie präsent das Thema im Alltag ist – und wie klar die Haltung dagegen ausfällt.

„Man bekommt das definitiv mit. Nach dem Spiel, bei Auswechslungen oder wenn du online Nachrichten geschrieben bekommst, wobei ich das gerne vermeide, mir das durchzulesen.“ Phillip Tietz, 1. FSV Mainz 05

„Sowas geht gar nicht und dafür darf kein Platz sein.“ Nathaniel Brown, Eintracht Frankfurt

„Das ist nicht schön anzusehen und das gehört auch gar nicht in den Fußball oder allgemein auch auf diese Welt.“ Jeff Chabot, VfB Stuttgart

Auch Lothar Matthäus unterstrich die gesellschaftliche Dimension: „Diskriminierung hat da gar nichts zu suchen. Nicht nur im Sport, sondern generell in unserer Gesellschaft.“

Die Aussagen verdeutlichen, dass Diskriminierung kein abstraktes Problem ist, sondern zur Realität von Spielerinnen und Spielern gehört und die Notwendigkeit einer klaren Haltung im Profifußball unterstreicht.

Zahlen machen deutlich: Das Problem bleibt gesellschaftlich relevant

Jeder zweite Mensch in Deutschland berichtet von Diskriminierungserfahrungen:

  • 54 % der schwarzen Menschen in Deutschland erleben Rassismus
  • 44 % der Frauen berichten von Sexismus
  • 6 von 10 Menschen mit Behinderung haben in den letzten fünf Jahren Diskriminierung erfahren

Diese Zahlen zeigen deutlich: Die Themen, die der TOGETHER!-Aktionsspieltag adressiert, gehen weit über den Fußball hinaus und betreffen die gesamte Gesellschaft.

Engagement der Clubs, Partner und Community

Rund um den TOGETHER!-Aktionsspieltag 2026 setzten die Clubs der Bundesliga und 2. Bundesliga zahlreiche eigene Aktionen um und gaben der Kampagne damit zusätzliche lokale Sichtbarkeit. Der FC Bayern München bündelte sein Engagement unter „Rot gegen Rassismus“ – mit einem Mittelkreisbanner in der Allianz Arena, Aktionsständen bei den Frauen- und Basketballteams, Workshops für Ehrenamtliche sowie einer Charity-Versteigerung von Matchworn-Shirts. Der VfL Wolfsburg rückte im Rahmen seines Vielfaltsspieltags das Thema mentale Gesundheit in den Mittelpunkt und schuf Aufmerksamkeit für psychische Belastungen in Sport und Alltag.

Eintracht Frankfurt setzte mit Sondertrikots für das Männer-, Frauen- und U21-Team unter dem Motto „Wir sind Frankfurt. Alle.“ ein klares Zeichen für Vielfalt. Der FC St. Pauli machte mit „Kein Bock auf Nazis“ seine Haltung gegen Rechtsextremismus sichtbar, während Fortuna Düsseldorf und Hannover 96 den Aktionsspieltag mit Stadionaktivierungen wie Sondertrikots, Bannern und Videobotschaften begleiteten. Auch der Hamburger SV beteiligte sich am Internationalen Tag gegen Rassismus mit Aufwärmshirts und Sonderaktionen im Stadionumfeld.

Weitere Clubs wie Borussia Dortmund, Borussia Mönchengladbach, der Karlsruher SC, Dynamo Dresden, der SC Paderborn 07 und Preußen Münster ergänzten den Aktionsspieltag mit lokalen Projekten, Bildungsformaten und Stadionkampagnen. Damit wurde die Botschaft von TOGETHER! Stop Hate. Be a Team. bundesweit sichtbar – in den Arenen, digital und im gesellschaftlichen Umfeld.

Zentral bleibt dabei: Die Bundesliga und 2. Bundesliga stehen für Vielfalt – aktuell sind Spieler aus 64 Nationen aktiv. Der Profifußball zeigt damit Woche für Woche, dass Zusammenhalt, Respekt und Teamgeist unabhängig von Herkunft, Religion oder Identität gelebt werden.

Medienpartner wie Sky, DAZN, RTL, ARD und ZDF transportierten die Botschaft in ihre Berichterstattung. Digitale Partner und Creator wie Stiftungskurator Younes Zarou, Diyar Acar oder Jeannette Harttung sorgten zusätzlich für hohe Sichtbarkeit in sozialen Netzwerken und Gaming-Umfeldern und trugen die Botschaft „TOGETHER! Stop Hate. Be a Team.“ an jüngere Zielgruppen weiter.

Auch Initiativen wie Lernort Stadion sowie weitere Stiftungspartner wie die Sporthilfe unterstützten den Aktionszeitraum mit eigenen Programmen und Workshops. Ein umfangreicher Rückblick folgt kommende Woche.

Mehr als ein Spieltag: Ein kontinuierliches Statement

Der TOGETHER!-Aktionsspieltag 2026 war kein isoliertes Ereignis, sondern Teil eines langfristigen Engagements des deutschen Profifußballs. Seit Jahren positionieren sich DFL, DFL Stiftung und die Clubs im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus klar gegen Diskriminierung.

Die Botschaft bleibt eindeutig: Haltung im Fußball ist kein einmaliges Zeichen, sondern eine dauerhafte Verantwortung.

Weitere Infos auf Aktionsspieltag für gesellschaftlichen Zusammenhalt – BundesligaWIRKT.

Fotos: VfL Wolfsburg/Thomas Margraf, BVB/Hendrik Deckers, DFL/Getty Images/Sebastian Widmann, DFL/Getty Images/Pau Barrena

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