Internationale Wochen gegen Rassismus 2021

7,1 Millionen Mitglieder und 1,7 Millionen ehrenamtlich Engagierte: Der Fußball verbindet Menschen auf eine unnachahmliche Weise. Einzigartige Tore, ausgefeilte Spielzüge, Emotionen pur – es gibt unzählige Gründe, warum der Fußball uns so mitreißt.

Und doch gibt es immer wieder Szenen, die uns fassungslos zurücklassen. Damit meinen wir keinen Last-Minute-Gegentreffer oder den Abstieg der Lieblingsmannschaft, sondern Rassismus und Hass, egal, ob auf dem Spielfeld, den Tribünen oder im Internet. Es sind Aktionen und Worte, die uns zutiefst zuwiderlaufen und in denen wir weder uns noch unseren Sport wiederfinden, denn im Fußball stehen gegenseitiger Respekt, Fair Play und Solidarität unabhängig von Herkunft, Religion, Hautfarbe oder anderen Merkmalen an oberster Stelle. So und nicht anders sollte es sein.

Genauso wie wir nur im Team gewinnen können, können Rassismus und Diskriminierung ebenfalls nur gemeinsam überwunden werden. Deswegen gilt es, nicht wegzuzusehen, sondern für den Wertekanon des Fußballs einzustehen – offen, laut und mutig – während der Internationalen Wochen gegen Rassismus und jeden Tag darüber hinaus.

Solidarität. Grenzenlos. – so lautet das Motto der Internationalen Wochen gegen Rassismus, die in diesem Jahr vom 15. – 28. März stattfinden.

Die Internationalen Wochen gegen Rassismus gehen auf einen Beschluss der Generalversammlung der Vereinten Nationen zurück. Sie erinnern an das „Massaker von Sharpeville“, bei dem die südafrikanische Polizei am 21. März 1960 im Township Sharpeville 69 friedlich Demonstrierende erschoss.

In Deutschland und ganz Europa unterstützen jährlich mehrere tausend Vereine, Organisationen, Schulen, Religionsgemeinden und Sportverbände die Aktionswochen, um öffentlichkeitswirksam ein Zeichen gegen Rassismus – für Menschenrechte und Solidarität zu setzen.

Wir stehen zusammen – gegen Rassismus und für 100% Menschenwürde. Denn ein bisschen Menschenwürde gibt es nicht.

Weitere Informationen zu den Internationalen Wochen gegen Rassismus.

mhadamzik

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