CSR-Vollversammlung in Gelsenkirchen

Vertreter aus 27 Clubs der Bundesliga und 2. Bundesliga trafen sich am 24. und 25. April in der VELTINS-Arena in Gelsenkirchen zur CSR-Vollversammlung 2018.

Gemeinsam mit der DFL und der DFL Stiftung tauschten sich die Club-Vertreter zum gesellschaftlichen Engagement im Profifußball aus. In Workshops und Diskussionsrunden entwickelten die rund 50 Teilnehmer Ideen und Handlungsempfehlungen für dieses Engagement. Dabei legten sie den Fokus auf die Erarbeitung eines CSR-Selbstverständnisses als Grundlage für einen gemeinsamen Weg trotz aller vorhandenen Heterogenität.

Stilecht in der Zeche Hugo gab Gastgeber FC Schalke 04 einen Einblick in die strategische Ausrichtung des königsblauen CSR-Managements – ein Prozess, in den der gesamte Verein einbezogen ist. Wie die Schnittstelle zu CSR und die Einbindung unterschiedlichster Interessensgruppen jeweils funktioniert, diskutierten die Gastgeber zudem beim Zechen-Talk mit Kollegen anderer S04-Abteilungen sowie Vertretern von Fanprojekt und Ultras. An dieser Stelle noch mal ein herzliches Dankeschön an den FC Schalke 04 für die Gastfreundschaft und die Unterstützung.

Zum ersten Mal haben sich die CSR-Vertreter der 36 Proficlubs in Abstimmung mit den Vertretern der Kids Clubs außerdem auf ein Saisonthema verständigt. Die Clubs werden sich in der Saison 2018/19 verstärkt mit dem Thema "Gesundheit und Ernährung" auseinandersetzen und Maßnahmen zur gemeinsamen Umsetzung gestalten.

Gemeinsam blickten die Teilnehmer auch auf einen erfolgreichen Spieltag "Strich durch Vorurteile" zurück, der über die weitere Begleitung der 36 ausgewählten Projekte in der Saison 2018/19 verlängert wird: Neben gezielten Qualifizierungsmaßnahmen werden alle Projekte von der DFL Stiftung und den Clubs beim Erfahrungsaustausch unterstützt.

Mit einem Impuls zur Verantwortung des Profifußballs rundete Jürgen Griesbeck, Gründer und CEO von streetfootballworld gGmbH und Common Goal, die zweitägige Veranstaltung ab. Er thematisierte Ansätze, wie das System Fußball noch stärker und strukturell verankert Verantwortung übernehmen und Sozialprojekte im Fußball finanzieren kann.

Mindestens einmal pro Jahr treffen sich die CSR-Verantwortlichen der Bundesliga und 2. Bundesliga im Rahmen einer Vollversammlung zum allseitigen Austausch und mit der Absicht, das gesellschaftliche Engagement des Profifußballs stetig weiterzuentwickeln. Der Wert des freiwilligen gemeinnützigen Einsatzes des Profifußballs ist zwischen der Saison 2012/13 und der Spielzeit 2015/16 um 40 Prozent auf über 28 Millionen Euro gestiegen. Immer mehr Clubs verstetigen ihr Engagement für das Gemeinwohl durch den Aufbau eigener Stiftungen, Vereine oder Abteilungen.

Mehr zum gesellschaftlichen Engagement der Clubs der Bundesliga und der 2. Bundesliga finden Sie hier.

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