30.03.2026
TOGETHER!-Aktionsspieltag: FC Bayern München gegen 1. FC Union Berlin 2026. Photo by Sebastian Widmann/Bundesliga/Bundesliga Collection via Getty Images.
30.03.2026
Die TOGETHER!-Aktionswochen 2026 haben eindrucksvoll gezeigt, wie der deutsche Profifußball seine Reichweite nutzt, um gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen. Unter dem Motto „TOGETHER! Stop Hate. Be a Team.“ setzten die DFL, die DFL Stiftung und die 36 Proficlubs der Bundesliga und 2. Bundesliga rund um die Internationalen Wochen gegen Rassismus ein gemeinsames Zeichen für Vielfalt, Respekt und Solidarität. Ziel der Kampagne war es, auf die zunehmenden Herausforderungen durch Hass, Diskriminierung und Ausgrenzung aufmerksam zu machen und gleichzeitig konkrete Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Denn die Themen betreffen längst nicht nur den Sport, sondern die gesamte Gesellschaft.
Die TOGETHER!-Aktionswochen wurden durch das vielfältige Engagement der Clubs und Partner bundesweit mit Leben gefüllt. In den Stadien, im digitalen Raum und in lokalen Projekten setzten die Beteiligten zahlreiche Impulse für ein respektvolles Miteinander. Von Sondertrikots und Stadionaktivierungen über Bildungsformate bis hin zu Charity-Aktionen und Faninitiativen: Die Clubs nutzten ihre Plattformen, um klare Haltung zu zeigen. Themen wie Antidiskriminierung oder der Kampf gegen Rechtsextremismus wurden gezielt adressiert und in unterschiedliche Formate übersetzt – sowohl im Profibereich als auch in der Nachwuchsarbeit. Auch zahlreiche Medienpartner, Partnerorganisationen der DFL und DFL Stiftung sowie Creator trugen die Botschaft der Kampagne weiter und sorgten für zusätzliche Reichweite über die Stadien hinaus.
Ein zentraler Bestandteil der Aktionswochen war das Engagement des Lernort Stadion e.V.. In den vergangenen vier Wochen nahmen über 1.200 Jugendliche an Workshops in den Lernzentren der Stadien teil. Insgesamt 25 Lernzentren setzten vielfältige Bildungsangebote um. Mit Themen wie „Desinformation und Hass im Netz“ in Leipzig, „Antidiskriminierung“ im OstKurvenSaal in Bremen oder den „Münsteraner Wochen gegen Rassismus“ im Lernort Preußenstadion. Ziel aller Formate war es, junge Menschen im Umgang mit Mobbing, Diskriminierung und Ausgrenzung nachhaltig zu stärken. Ein besonderes Highlight fand in Mönchengladbach statt: Nachwuchsnationalspieler Elias Vali Fard stellte sich im Workshop zum Thema mentale Gesundheit den Fragen der Teilnehmenden und gab persönliche Einblicke.
Wie wirksam die Formate sind, zeigt die Rückmeldung eines Teilnehmenden aus Bielefeld:
„Es ist wichtig, sich in jemanden, der gemobbt wird, hineinzuversetzen. Wenn alle etwas gegen eine Person haben, fühlt der sich schlecht.“
Der Höhepunkt der Aktionswochen war der ligaweite TOGETHER!-Aktionsspieltag rund um den 27. Spieltag. In allen Stadien der Bundesliga und 2. Bundesliga wurde die Botschaft sichtbar: auf Bannern, LED-Banden, Kapitänsbinden, Spielbällen und in den Stadiondurchsagen. Auch besondere Spiele wie das Derby zwischen 1. FC Köln und Borussia Mönchengladbach am Internationalen Tag gegen Rassismus unterstrichen mit ihren gemeinsamen Aktionen die Strahlkraft der Kampagne. Die Botschaft wurde zusätzlich durch digitale Aktivierungen, Medienberichterstattung und Aktionen der Clubs verstärkt und erreichte so Millionen Menschen weit über den Spieltag hinaus.
Die TOGETHER!-Aktionswochen 2026 haben gezeigt, was möglich ist, wenn der Profifußball geschlossen Haltung zeigt. Die Kombination aus Reichweite, konkreten Maßnahmen und authentischem Engagement macht die Kampagne zu einem wichtigen Impulsgeber für gesellschaftlichen Zusammenhalt. Gleichzeitig ist klar: Die Themen bleiben. Deshalb endet das Engagement nicht mit dem Aktionsspieltag. Die DFL Stiftung, ihre Partner und die Clubs setzen sich ganzjährig in Projekten, Bildungsformaten und Initiativen für Vielfalt, Respekt und ein diskriminierungsfreies Miteinander ein. TOGETHER! ist damit nicht nur eine Kampagne, sondern ein dauerhafter Auftrag.
Weitere Infos auf Aktionsspieltag für gesellschaftlichen Zusammenhalt – BundesligaWIRKT.
Fotos: Lernort Stadion e.V.,VfL Wolfsburg/Thomas Margraf, DFL/Getty Images/Sebastian Widmann, DFL/Getty Images/Pau Barrena

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