Neunte Kuratoriumssitzung in Frankfurt

Einmal im Jahr kommt das Kuratorium der DFL Stiftung zusammen, um gemeinsam mit dem Stiftungsrat und dem Vorstand auf die Stiftungsaktivitäten des vergangenen Jahres zurückzublicken und neue Ideen zu diskutieren. 

Neben dem Blick auf die Projekte des zurückliegenden Geschäftsjahres ist zudem der Austausch mit den Kuratorinnen und Kuratoren ein wichtiges Ziel der Veranstaltung. Als Botschafter der DFL Stiftung mit Wirkung in die Gesellschaft, aber auch als Ideen- und Ratgeber sind die Kuratorinnen und Kuratoren wichtige kreative Antreiber der Stiftung. Die Mitglieder des 21-köpfigen Gremiums kommen aus Politik, Kultur, Wirtschaft und Sport.

Zu den elf Kuratoriumsmitgliedern, die Dr. h.c. Fritz Pleitgen als Vorsitzender des Gremiums dieses Jahr in Frankfurt begrüßte, zählten Eberhard Gienger, Dunja Hayali, Britta Heidemann, Maria Höfl-Riesch, Magdalena Neuner, Wolfgang Niedecken, Marcel Reif, Matthias Steiner, Dr. Eckart von Hirschhausen sowie der ehemalige Bundespräsident Christian Wulff. Der Kreis der Teilnehmer wurde durch den Vorstand um Stefan Kiefer und Jörg Degenhart sowie den Stiftungsrat um Dr. Reinhard Rauball, Christian Seifert, Fritz Keller, Peter Peters und Christian Pfennig erweitert.

Stiftungsratsvorsitzender Dr. Rauball würdigte in seinem Grußwort die Arbeit und die Erfolge des vergangenen Jahres und ermutigte die Gäste, sich auch zukünftig für die Belange der DFL Stiftung zu engagieren. Die Highlights der jüngsten Stiftungsarbeit stellte Vorstandsvorsitzender Stefan Kiefer vor. Unter der Überschrift "Zusammenhalt stärken" legte er den Fokus neben den Leuchtturmprojekten der Stiftung auf die Kampagne "Strich durch Vorurteile", eine Gemeinschaftsaktion aller 36 Proficlubs, die ihre Fortsetzung in der Projektarbeit im laufenden Geschäftsjahr findet.

Zu Gast waren der in Tel Aviv geborene Historiker und Publizist Prof. Dr. Michael Wolffsohn sowie Pauline Grabosch, vierfache Junioren-Weltmeisterin im Bahnradfahren und Juniorsportlerin des Jahres 2016. Sie diskutierten, wie die DFL Stiftung einen Beitrag zur Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts leisten könnte und wie die Partnerschaft zwischen DFL Stiftung und Stiftung Deutsche Sporthilfe zum Zusammenhalt in der Sportfamilie beiträgt. 

Die 10-jährige Partnerschaft von Profifußball und Sporthilfe wurde auch am Abend beim gemeinsamen Besuch des Supercups sichtbar. Das Spiel stand ganz im Zeichen von "Spitzensport verbindet". 

Überschattet wurde die Zusammenkunft vom Tod des Kuratoriumsmitglieds Tom Bender, der am Abend vor der Sitzung plötzlich und unerwartet verstarb. Dr. Pleitgen und Dr. Rauball würdigten zu Beginn der Sitzung die vielfachen Verdienste von Tom Bender, der die DFL Stiftung seit der Gründung eng begleitete. 

 

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