FC-Profis besuchen Kinderkrankenhaus

Es ist eine Bescherung, die Tradition hat: Auch in diesem Jahr haben die Profis des 1. FC Köln das Kinderkrankenhaus an der Amsterdamer Straße besucht und Weihnachtsgeschenke der Stiftung 1. FC Köln verteilt.

Der 1. FC Köln hat in der Vorweihnachtszeit erneut die Kinderklinik besucht. Es ist ein Besuch mit Tradition. Jedes Jahr kommen die FC-Profis vorbei, um den kleinen Patienten eine Freude zu machen. Chefarzt Michael Weiß und der Klinische Direktor der Kliniken der Stadt Köln, Horst Kierdorf, begrüßten die Mannschaft, das Trainerteam und FC-Vizepräsident Markus Ritterbach in der Klinik. „Wenn sie uns im Kinderkrankenhaus besuchen, herrscht hier schon zwei, drei Tage zuvor Ausnahmezustand. Die Patienten, die Angehörigen und auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kinderklinik freuen sich unglaublich über ihren Besuch“, sagte Kierdorf. 

Impressionen zum Besuch gibt es im Video: 

Anthony Modeste und Jonas Hector gehen an diesem Nachmittag mit dem FC-Trainerteam durch die Patientenzimmer des Kinderkrankenhauses, schreiben Autogramme und machen Fotos. Gemeinsam verteilen sie Geschenke, die die Stiftung 1. FC Köln für die kleinen Patienten besorgt hat. Als sie im Zimmer des kleinen Costa ankommen, ist es zunächst still. „So kenne ich dich gar nicht“, sagt Costas Mutter. Der 15-Jährige wird vor seinen Idolen plötzlich ganz leise. Doch die FC-Profis nehmen dem Jungen die Aufregung. „Sie haben mir gesagt, dass ich stark bleiben soll und dass ich mich durch nichts runterziehen lassen soll“, erzählt Costa später.

Neun Jahre lang hat Konstantinos, wie Costa mit vollem Namen heißt, selbst Fußball gespielt. Doch seine Krankheit macht es dem 15-Jährigen derzeit unmöglich, zu kicken oder ins Stadion zu gehen. Costa hat Krebs. Er liegt seit drei Wochen auf der onkologischen Station des Kinderkrankenhauses an der Amsterdamer Straße. Vor kurzem hat seine Chemotherapie begonnen.

Auch für die FC-Spieler ist der Nachmittag im Kinderkrankenhaus emotional. „Es freut mich, dass man durch so kleine Gesten etwas bezwecken kann“, sagt FC-Kapitän Jonas Hector. „Wir sind hier auf der Onkologie und die Patienten und Eltern sagen mir, dass sie es schade finden, dass ich verletzt bin. Doch dabei ist meine Verletzung nichts im Vergleich zu dem, was diese Kinder durchmachen müssen. Da merkt man mal wieder: Fußball ist nicht alles.“

Auch nach dem offiziellen Teil des Besuchs nehmen sich die Profis noch Zeit für die kleinen Patienten, für die Eltern und auch für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Krankenhauses. „Es sind kleine Gesten ohne viel Aufwand, die den Kindern und ihren Eltern aber viel geben“, sagt FC-Cheftrainer Markus Anfang. „Ich finde es richtig gut, dass wir so etwas machen. Jeder, der selber Kinder hat, weiß, was das bedeutet. Ein Kinderlachen ist durch nichts zu ersetzen.“

Mehr zum Engagement des 1. FC Köln finden Sie hier.

Bildnachweis: Thomas Fähnrich / 1. FC Köln

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