Trainerqualifizierung mit Erfolg

Gemeinsam mit dem Auswärtigen Amt lud die DFL Stiftung sechs TrainerInnen aus den Mitgliedsstaaten der Ostafrikanischen Gemeinschaft zu einer Trainerqualifizierung nach Deutschland ein.

Ausgewählt wurden sechs Trainer aus Tansania, Ruanda, Burundi, Uganda, Kenia und Südsudan, die sich als ehrenamtliche Multiplikatoren in besonderer Weise über den Fußball in ihrer Heimat einsetzen. Das dreiwöchige Programm setzte sich schwerpunktmäßig aus fußballbezogenen Angebots- und Qualifizierungsmaßnahmen im Rhein-Main-Gebiet, in der Rhein-Ruhr-Region und in Berlin zusammen. Als Einstieg und zum grundsätzlichen Verständnis lernten die Teilnehmer das Fußballsystem in Deutschland kennen. Der Profifußball wurde dabei von der DFL Deutsche Fußball Liga repräsentiert, die Strukturen des Breiten-, Jugend- und Amateurfußballs sowie die Nationalmannschaft wurden vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) abgebildet.

In Kooperation mit den Fußballvereinen Kickers Offenbach (Regionalliga) und HFC Bürgel wurde ein mehrtägiges Trainer-Qualifizierungsangebot mit abschließendem Zertifikat durchgeführt. Flankierend zur Trainerschulung wurden verschiedene Praxisbesuche unternommen, unter anderem bei einer Schule, einem Amateurverein, einem DFB-Stützpunkt, einem Nachwuchsleistungszentrum sowie einem Proficlub. Somit durchliefen die Teilnehmer alle Stationen des Fußballs, von der Basis bis zur Spitze. Anhand ausgewählter Projekte und Kooperationen der DFL Stiftung bekamen die sechs Teilnehmer zudem einen Einblick, wie der Fußball als soziales Medium wirkt.

Der intensive Austausch und die diversen Vorträge, Partner-und Projektbesuche zeigten den Teilnehmern auf, welche sozialen und gesellschaftlichen Veränderungen durch Fußball erzeugt werden können. Diese Erfahrungen und Erkenntnisse gilt es jetzt, in die Heimatländer zu übertragen und umzusetzen.

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